Distanzreiten

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Distanzreiten

Es bringt nichts, schnell loszureiten, man muss die Strecke in seiner Gesamtheit bewältigen und die Erschöpfung des Pferdes berücksichtigen. Distanzreiten basiert vor allem auf dem RESPEKT für das Pferd. Tierärztliche Kontrollen finden daher vor, während und nach dem Wettkampf statt. Sie überprüfen die Pulsfrequenz, Atmungsfrequenz, Farbe der Schleimhäute, Flüssigkeitsbedarf und Trab-Gangart. Ein Pferd kann nach jeder Kontrolluntersuchung disqualifiziert werden, wenn körperliche Schwächen nachgewiesen werden.

Eine Besonderheit dieses Wettkampfs besteht in dem Betreueungsteam für den Reiter. Diese Teams sind wichtig für das Wohlbefinden des Pferdes und werden an Anlaufstellen vom Veranstalter des Turniers zur Verfügung gestellt. Mit Wassereimer und Wasserflaschen ausgestattet, gibt das Team dem Pferd zu trinken und besprengt es mit Wasser, damit es nicht austrocknet. Es ist eine gute Möglichkeit, diesen Sport direkt mitzuerleben, wenn man dieses Team bei einem Turnier unterstützt.Sie lernen dann eine Welt kennen, in der Wettbewerb gleichbedeutend ist mit „gegenseitiger Hilfe“ und „Freude“.Um lange Strecken zu überwinden, ist es wichtig, dass sich der Reiter in seiner Kleidung wohl fühlt und dass die Ausrüstung des Pferdes so bequem und leicht wie möglich ist. Der Reiter trägt Wander-, Trekking-, Turnschuhe oder Stiefeletten und sein Helm muss leicht und luftdurchlässig sein.

Beim Pferd empfiehlt sich ein Zaumzeug/Halfter aus Synthetik. Dies hat den Vorteil, dass Zaumzeug und Halfter einfach für die tierärztlichen Kontrollen getrennt werden können, dies bringt einen echten Zeitgewinn. Ab 120 km (bis 140 km) muss das Pferd ein Gewicht von mindestens 70 kg tragen (Gewicht des Reiters und des Sattels). Der Reiter muss daher den Sattel beschweren oder Sattelpads aus Blei hinzufügen. Es gibt spezielle Sättel für Distanzreiten, die dies ermöglichen. Wenn Sie weitere Fragen zum Distanzreiten haben, zögern Sie nicht, die geltenden Regeln auf den Seiten der FFE zu konsultieren.

Welches Pferd eignet sich für Distanzreiten?

Generell steht das Distanzreiten allen Pferdetypen offen. Ein gutes Distanzreitpferd sollte einen langen, schlanken Hals haben, einen tragenden Rücken, gut ausbalanciert sein und sich frei bewegen können. Allerdings sind ab einer Strecke von 90 km 80% der Pferde Vollblutaraber oder Halbblutaraber und 15% sind Anglo-Araber oder Englisches Vollblut. Im Allgemeinen sind die Pferde nicht sehr groß, sie messen zwischen 1,45 m und max. 1,60 m.

Catherine, Verkäuferin bei Décathlon Beauvais, praktiziert regelmäßig Distanzreiten und freut sich, Ihnen diese Disziplin vorstellen zu dürfen.

Anmerkung von Catherine: "Das was mir am Distanzreiten gefällt, ist vor allem der Respekt gegenüber dem Pferd, die Verbundenheit mit dem Reittier hat, der Teamgeist während des Wettkampfs mit den Betreuungsteam, das Entdecken fremder Gegenden (Landschaften)."

Die Ergebnisse von Catherine im Wettkampf:
- 3 Mal Zweite  über 90 km
- Zweite bei CEI* 90 km in Sommant (Burgund)
- 1 Mal Erste über 90 km beim Regionalwettkampf Picardie 2010
- 1 Mal Erste über 60 km in Compiègne (Oise) 2006
-  1 Mal Erste über 20 km in Bréviaires (Yvelines) 2008
- Dritte über 160 km in Rambouillet 2009
- Fünfte in der Mannschaft bei der "Trophée des sponsors" in Compiègne (Oise) über 130 km in 2009
- Sechste in Huelgoat (Bretagne) über 130 km in 2009
- Elfte im Championat de France in Corlay (Bretagne) 2010
- Vierzehnte in Argentan (Orne) 2007

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